Verbundpartner

Der Verbund wird koordiniert von Prof. Dr. Ulrich Martin (Leibniz Forschungslaboratorien für Biotechnologie und künstliche Organe, LEBAO) und Prof. Dr. Axel Haverich, beide Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie (HTTG). Als weitere Teilprojektleiter der MHH sind PD Dr. Ina Gruh und Dr. Robert Zweigerdt aus dem LEBAO sowie PD Dr. Serghei Cebotari und Prof. Dr. Samir Sarikouch aus der HTTG sowie Prof. Dr. Ulrike Köhl vom Institut für Zelluläre Therapien (ICT) an dem Verbundprojekt beteiligt. Prof. Dr. Braun ist als Teilprojektleiter vom Fraunhofer Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin (ITEM) involviert, vom Deutschen Primatenzentrum sind Prof. Dr. Susann Boretius und Prof. Dr. Franz-Josef Kaup an dem Verbund beteiligt. Des Weiteren werden auch Prof. Dr. Nils Hoppe vom Centre for Ethics and Law in the Life Sciences (CELLS) der Leibniz Universität Hannover (LUH), Dr. Sebastian Knöbel und Dr. Dominik Eckardt von der Miltenyi Biotec GmbH sowie Dr. Michael Harder von corlife maßgeblich zum Erfolg des Projekts beitragen.

Die Primatenversuche werden am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen in enger Zusammenarbeit mit den dortigen Wissenschaftlern, Tierärzten und Tierpflegern unter strikter Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und tierschutzrechtlicher Rahmenbedingungen durchgeführt. Am DPZ etablierte Narkoseverfahren für Primaten werden zudem von einem Facharzt für Anästhesiologie (Humanmediziner) angewendet. Auch die Explantationen und Vorbereitung der Proben für anschließende Methoden wie Elektronenmikroskopie, Immunhistologie an Gefrier- oder Paraffinschnitten und molekulare Nachweismethoden sind gut etabliert und werden durch Experten auf diesen Gebieten durchgeführt. Die ins Projekt involvierten klinisch und experimentell tägigen Mitarbeiter der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie (HTTG) der Medizinischen Hochschule Hannover verfügen über langjährige Erfahrungen im Bereich der Transplantation von Organen wie Lunge und Herz, sowie der Implantation von bioartifiziellen Geweben wie Blutgefäßen oder Herzklappen. Trans- und Implantationen von Geweben werden routinemäßig im Großtiermodell durchgeführt.

 

Teilnehmer des zweiten iCARE-Meetings im August 2018

 

 

Teilprojekte

Teilprojekt 1 (MHH: Cebotari, Martin; DPZ, ITEM): hiPS-Zell-basierte Therapie des Myokardinfarktes im nicht-humanen Primatenmodell

 

Teilprojekt 2 (MHH: Köhl, Martin; Miltenyi): GMP-konforme Reprogrammierung und Genmodifikation von iPS-Zellen

 

Teilprojekt 3 (MHH: Köhl, Zweigerdt; Miltenyi): Klinisches Upscaling der Zellproduktion

 

Teilprojekt 4 (MHH: Zweigerdt; Miltenyi): Anreicherung von aus pluripotenten Stammzellen abgeleiteten Kardiomyozyten-Subtypen

 

Teilprojekt 5 (MHH: Gruh): Entwicklung eines Potency Assays für iPS-Zell-basierte Kardiomyozyten

 

Teilprojekt 6 (MHH: Haverich, Sarikouch): Entwicklung eines Protokolls zur klinischen Anwendung autologer humaner iPS-Zell-basierter Kardiomyozyten

 

Teilprojekt 7 (corlife, CELLS): Entwicklung von Marketingstrategien unter Berücksichtigung ethischer und rechtlicher Fragen

 

Teilprojekt C (MHH: Martin, Haverich): Koordination des iCARE-Verbundes